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Pressemeldung

Austausch mit Start-ups über Mechatronik und Elektromobilität bei Webasto

Gilching/München – 30. November 2018 – Rund 300 Technologiebegeisterte aus deutschen Industrieunternehmen, der internationalen Start-up-Szene und Hochschulen haben sich am 29. November am Webasto Standort in Gilching über Produkt- und Prozessinnovationen für die Automobilbranche informiert und ausgetauscht. Initiator war die Innovationsplattform Startup Autobahn, der deutsche Ableger des US-amerikanischen Plug and Play Tech Center, zu deren Partnern Webasto zählt. Im Fokus standen Entwicklungen aus den Bereichen Mechatronik und Elektromobilität.

Beide Themen spielen für die strategische Entwicklung von Webasto eine wichtige Rolle. Dr. Holger Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Webasto SE, betonte: „Wir stärken unsere Kerngeschäftsfelder für Dach- und Heizsysteme und erweitern unser Angebot für die Elektromobilität. Eine der Schlüsselfähigkeiten dafür ist die Mechatronik, denn das Fahrzeug von morgen fährt nicht nur elektrisch und autonom, es ist auch komplett vernetzt. Wir entwickeln und produzieren bereits viele Elektronikkomponenten selbst und investieren weiter in den Ausbau unserer Mechatronik-Kompetenz.“ Matthias Arleth, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und verantwortlich für Technologiethemen bei Webasto, ergänzte: „Um unsere technologisch führende Position in unserer dynamischen Branche weiter ausbauen zu können, brauchen wir auch den Austausch mit anderen. In der Zusammenarbeit mit strategischen Partnern, Lieferanten und Start-ups, unter anderem über die Plattform Startup Autobahn, erhalten wir interessante Impulse für neue Produkte, Prozessoptimierungen oder auch neue Serviceleistungen.“

Mehrere Pilotprojekte mit Start-ups bei Webasto
Bei der Veranstaltung präsentierten Start-ups unter anderem aus den USA, Kanada und Großbritannien ihre innovativen Technologien. Außerdem stellten Gründer, die bereits mit Webasto zusammenarbeiten, gemeinsame Pilotprojekte vor:

  • Webasto Projekt mit Arkite: Mit dem Prozesstool des Start-ups Arkite aus dem belgischen Genk werden Mitarbeiter in der Produktion durch Fertigungshinweise in Echtzeit unterstützt. Dadurch lassen sich Fehler reduzieren, Materialausschuss minimieren und Einarbeitungszeiten verkürzen.
  • Webasto Projekt mit Codepan: Das Start-up Codepan aus Berlin bietet mit seiner „Anomaly Detection Platform“ die Möglichkeit, Unregelmäßigkeiten in Langzeittests oder im Herstellungsprozess zu identifizieren. Die selbstlernende Diagnosesoftware basiert auf künstlicher Intelligenz.
  • Webasto Projekt mit Franka Emika/ Voith Robotics: In welchen Phasen der Produktentwicklung und Fertigung von Cabriodächern sich der Einsatz eines Leichtbau-Roboters lohnt, der direkt mit dem Menschen zusammenarbeitet, erprobt der Automobilzulieferer mit dem Münchner Roboterhersteller Franka Emika.  
  • Webasto Projekt mit ProcessGold: Das IT-Start-up ProcessGold aus Eindhoven/Niederlande und Frankfurt/Main hat eine eine Process Mining Software entwickelt, mit der alle Arten von Prozessen visualisiert und optimiert werden können. Ein auf die Abläufe und Anforderungen von Webasto angepasstes Programm zeigt Optimierungspotenziale im Einkauf auf.
  • Webasto Projekt mit Woodoo: Ein innovatives, hybrides Holzmaterial ist der Werkstoff des Start-ups Woodoo aus Paris. Im Projekt mit Webasto wird untersucht, wie der recyclingfähige Rohstoff in Dachsysteme integriert werden kann, um den Fahrzeuginnenraum individueller zu gestalten.

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Über Webasto

Die Webasto Gruppe ist globaler innovativer Systempartner nahezu aller Automobilhersteller und zählt zu den 100 größten Zulieferern der Branche. Das Produktportfolio des Unternehmens umfasst ein breites Angebot an Dach- und Heizsystemen für jeden Fahrzeugtyp und alle Antriebsarten sowie Batteriesysteme und Ladelösungen. Darüber hinaus hat Webasto eine starke Marktposition im Nachrüstgeschäft und stellt Händlern und Endkunden individualisierte Lösungen und Services rund um das Thermomanagement und die Elektromobilität zur Verfügung. 2018 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro und beschäftigte mehr als 13.000 Mitarbeiter an über 50 Standorten (davon über 30 Produktionsstandorte). Der Hauptsitz des 1901 gegründeten Unternehmens befindet sich in Stockdorf bei München.