Die Webasto Gruppe mit Sitz in Stockdorf bei München befindet sich seit Gründung im Jahr 1901 in Familienbesitz. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt seit über 80 Jahren technische Lösungen für die Automobilbranche.

 

Webasto - Mehrwert für Mobilität

Webasto ist Weltmarktführer für Dach- und Cabriodach-Systeme sowie Standheizungen und gehört zu den 100 größten Zulieferern der Automobilindustrie weltweit. Mit Heizsystemen, Ladelösungen und Batteriesystemen konzentriert sich das Unternehmen zudem auf den Wachstumsmarkt der Elektromobilität. Die Gruppe hat 2016 einen Umsatz von 3,2 Mrd. Euro erwirtschaftet und beschäftigt mehr als 12.000 Mitarbeiter.

 

Globales Netzwerk

internationaler Automobilzulieferer

Das Unternehmen unterhält mehr als 50 Standorte weltweit – davon über 30 Produktionsstandorte. In Deutschland hat Webasto Werke für Dachsysteme in Utting am Ammersee und in Schierling bei Regensburg. In Neubrandenburg befindet sich das weltweit größte Werk für Thermosysteme. Der Cabriodach-Geschäftsbereich fertigt in Deutschland an den Standorten Hengersberg und Regensburg. Elektronikkomponenten für verschiedene Produkte werden in Schaidt / Wörth am Rhein hergestellt. Weitere europäische Werke befinden sich unter anderem in Italien, Großbritannien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und den Niederlanden.

Das Unternehmen expandierte bereits sehr früh international und gründete 1974 in den USA (Detroit) und 1978 in Japan (Hiroshima) Standorte. In Korea ist Webasto seit 1988 über das Joint Venture Webasto Donghee tätig. In China, dem weltweit größten Automobilmarkt, ist Webasto seit 2001 aktiv – inzwischen mit 10 Werken.

 

Innovations- und Technologieführerschaft

Thermo Top Evo

Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Aspekt bei der Gestaltung der Mobilität von morgen. Hierzu gehören unter anderem die Senkung des Kraftstoffverbrauchs sowie der Einsatz alternativer Antriebe. Als strategischer Partner unterstützt Webasto die Automobilhersteller mit innovativen Technologien und Produkten.

Im Bereich der automobilen Dachsysteme entwickelte das Unternehmen beispielsweise ein Solardach, das eine der effizientesten, von der EU anerkannten, Öko-Innovationen darstellt. Seit Jahren arbeitet Webasto auch intensiv an Leichtbaulösungen. Das Unternehmen hat mehrere Technologien im Serieneinsatz, die zur Gewichtsreduzierung im Dachbereich beitragen. 2003 hat das Unternehmen ein eigenes Kunststoff-Kompetenzzentrum in Schierling bei Regensburg aufgebaut. Seit 2007 werden dort Dachelemente aus Polycarbonat gefertigt. 2013 hat Webasto aufgrund zahlreicher neuer Projekte 45 Mio. Euro in den weiteren Ausbau der Leichtbau-Technologie investiert. Damit verfügt das Unternehmen über eine Produktionskapazität von einer Million Bauteilen aus Polycarbonat pro Jahr.

Webasto bietet innovative Heizkonzepte für alle Antriebsarten. Neben kraftstoffbetriebenen Pkw-Zuheizern und Standheizungen ist die Elektromobilität ein wichtiger Pfeiler der Wachstumsstrategie von Webasto. Der Automobilzulieferer hat 2012 einen hoch effizienten, elektrisch betriebenen Hochvoltheizer für Hybrid- und Elektrofahrzeuge vorgestellt, der während der Fahrt den Innenraum beheizt. Die Serienproduktion des Gerätes startete 2015 im Werk in Neubrandenburg.

Im Jahr 2000 erweiterte das Unternehmen sein Produktportfolio und etablierte sich als Zulieferer für Cabriodächer. Heute verfügt Webasto über das breiteste Verdeckportfolio im Markt. Für nahezu alle namhaften Hersteller werden maßgeschneiderte Cabrioverdecke entwickelt und produziert, die technologische Standards setzen. Auch bei den Verdecken verwendet Webasto vermehrt Leichtbaukomponenten wie Aluminium und Magnesium.

Um langfristig die Innovations- und Technologieführerschaft sicherzustellen, erfolgte im Juli 2015 der Spatenstich für das neue Entwicklungs- und Verwaltungszentrum von Webasto in Stockdorf. Das Bauprojekt mit einem Investitionsvolumen von rund 40 Mio. Euro wird diverse Funktionsbereiche unter einem Dach vereinen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit der internationalen Teams stärken.

Seit 2016 baut Webasto sein Produktangebot für die Elektromobilität konsequent weiter aus. Der Fokus liegt derzeit auf Ladelösungen für den privaten und gewerblichen Bereich sowie auf der Entwicklung von Batteriesystemen für Elektrofahrzeuge.

 

Wachstum durch Akquisition

Webasto wächst auch durch Akquisitionen. So hat der Zulieferer im Januar 2010 das Cabriodach-Geschäft von der Edscha AG übernommen und darüber hinaus im August desselben Jahres das von Karmann Nordamerika mit Standorten in den USA und Mexiko.

Auch im Thermobereich akquirierte das Unternehmen: Im April 2012 übernahm Webasto die Geschäftsanteile der Diavia S.r.l. von Delphi Italia Automotive Systems S.r.l. Im Januar 2014 folgte die Akquisition des türkischen Klimaspezialisten Gaspa. Mit beiden Übernahmen hat Webasto sein Produktportfolio für maßgeschneiderte Heiz- und Kühlsysteme aus einer Hand systematisch erweitert und den Ausbau der Kundenbasis in wichtigen Wachstumsmärkten vorangetrieben.

Anfang 2017 übernahm Webasto den Elektronikdienstleister Schaidt Innovations. Mit einer eigenen Elektronikfertigung stärkt das Unternehmen seine Position als Systempartner der Automobilindustrie. Mitte des Jahres baute Webasto seine Elektronikkompetenz erneut aus: durch die Übernahme von rund 50 Experten für Software- und Hardware-Engeneering von der CoSyst Control Systems GmbH.

 

Wie alles begann

Standort Stockdorf 1908

Warum heißt Webasto eigentlich Webasto? Die Idee kam Firmengründer Wilhelm Baier Senior im Jahre 1908, als seine Fabrik für Stanzteile, Drahtbügel und Haushaltsgeräte von Esslingen nach Stockdorf umzog. Der Name entstand aus den Initialen Wilhelm Baier, Stockdorf. Der Umzug nach Bayern wiederum erfolgte aufgrund des ersten Booms der Fahrradindustrie Anfang des 20. Jahrhunderts und der notwendigen Nähe zu den Kunden. Webasto konzentrierte sich zunehmend auf Zubehörteile wie Felgen, Schutzbleche oder Kettenschützer und viele der Kunden waren seinerzeit in Italien angesiedelt. Als in den 1930er Jahren das Automobil endgültig seinen weltweiten Siegeszug antrat, wurde Webasto zum Automobilzulieferer. Der Startschuss fiel 1932: Wilhelm Baier konstruierte das erste Auto-Faltdach, das mit wenigen Handgriffen geöffnet oder geschlossen werden konnte. Nur drei Jahre später entwarf er eine sogenannte „Auto-Frischluftheizung" für wassergekühlte Maschinen. Sie wurde später unter dem Namen „Flüstertüte" bekannt. Ausführliche Informationen zur Geschichte finden Sie hier.

  
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