Fortschritt aus Tradition

 

Die Webasto Gruppe blickt auf 114 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Seit der Gründung 1901 befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz. Der Name Webasto entstand aus den Initialen des Firmengründers Wilhelm Baier und dem Ortsnamen Stockdorf. Zu Beginn stellte das Unternehmen Stanzteile, Drahtbügel und Haushaltsgeräte her. Heute entwickelt, produziert und vertreibt die Webasto Gruppe weltweit an über 50 Standorten Dach- und Cabriodach-Systeme sowie Heiz-, Kühl- und Lüftungs-Systeme und gehört zu den 100 größten Automobilzulieferern weltweit. 

 

Heute

Heute

Werkseröffnung Baoding

Mit der offiziellen Eröffnung seines Werks in Baoding (Provinz Hebei) am 5. Mai 2017 hat Webasto sein Produktionsnetzwerk für Dachsysteme in China weiter ausgebaut. Mit diesem strategischen Schritt erhöht Webasto die Produktionskapazität in seinem größten Einzelmarkt, um die weiterhin zunehmende Nachfrage nach Schiebe- und Panoramadächern noch effizienter zu bedienen.

Übernahme Elektronik-Dienstleister Schaidt Innovations

Zum 1. Januar 2017 übernimmt Webasto den Elektronik-Dienstleister Schaidt Innovations GmbH & Co. KG mit Sitz in Wörth-Schaidt. Der Geschäftsbetrieb in Wörth-Schaidt wird mit rund 170 Mitarbeitern fortgeführt und als Webasto Mechatronics Teil der Webasto Gruppe. Durch den Zukauf stärkt Webasto seine Systemkompetenz durch eine eigene Elektronikfertigung.

Startschuss für Neubau

Am 22. Juli 2015 erfolgt der feierliche Spatenstich für den Neubau des Webasto Entwicklungs- und Verwaltungszentrums in Stockdorf. „Dieser Neubau mit einem Investitionsvolumen von knapp 40 Mio. Euro ist ein generationsübergreifendes Projekt, welches lange in die Zukunft hinein wirken wird“, sagte Dr. Engelmann in seiner Festrede.

Expansion in China

Im Juli 2014 eröffnet mit dem Werk in Shenyang der zehnte Webasto Standort in China. Mit diesem Schritt setzt Webasto ein eindeutiges Signal an seine OE Kunden: “Wir sind in der Nähe unserer Kunden”. In Shenyang ist kein Kunde mehr als zehn Kilometer vom neuen Webasto Werk entfernt. Die Nachfrage nach Schiebdächern ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. 

Stabwechsel an der Spitze

Dr. Holger Engelmann übernimmt die Unternehmensführung von Franz-Josef Kortüm, der nach 13 Jahren an der Spitze in den Aufsichtsrat wechselt.

Neue Unternehmensstruktur

Die bisherige Webasto AG wird in die Webasto SE (Holding) überführt. Die beiden Unternehmensbereiche für Dach- und Thermo-Systeme werden in rechtlich selbstständige Unternehmen ausgegliedert, ebenfalls in der Rechtsform SE: Webasto Roof & Components SE und Webasto Thermo & Comfort SE. Beide Gesellschaften gehören zu 100 % der Webasto SE.

Diavia Übernahme

Webasto übernimmt das Diavia-Klimaanlagengeschäft für Off-Road- und Spezial-Fahrzeuge von Delphi Italia Automotive Systems. Ziel ist es, zum führenden Hersteller von Heiz- und Klimasystemen für Nutzfahrzeuge aus einer Hand zu werden.

75 Jahre Dachsysteme

Webasto feiert: 1937 begann mit dem ersten Serienfaltdach für Daimler-Benz die automobile Erfolgsgeschichte von Webasto. 

25 Jahre Cabrio-Feeling

Mit dem Produktionsbeginn des BMW 3er Cabrio hat die Erfolgsgeschichte der Cabriosparte begonnen.  

Nächste Standheizungsgeneration

Die neue PKW Heizung Thermo Top Evo ist die leichteste Standheizung ihrer Klasse. 

Expansion auf voller Linie

Mit der Übernahme des Nordamerika-Geschäfts von Karmann baut Webasto seine Position als Marktführer für Cabriodächer aus und erreicht erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Umsatz von über zwei Milliarden Euro.

Akquisition statt Krise

Während der Wirtschaftskrise 2009 erwirbt Webasto die Cabriosparte von Edscha - die bisher größte Akquisition in der Firmengeschichte.

Webasto goes East

Mit der Eröffnung des Werks Arad ist Webasto nun auch in Osteuropa vertreten. Heute ist der Standort in Rumänien eines der größten Werke für Dachsysteme der Webasto Gruppe.

Expansion

2008 wird feierlich die neue Thermo-Zentrale in Gilching eröffnet.

Großes für den Kleinen

Der Smart fortwo hat das weltweit größte feststehende Dachelement aus Polycarbonat.

Die ersten Schritte in China

Bereits 2001 steigt Webasto in den schnell wachsenden chinesischen Markt ein und startet in Shanghai die erste Dach- Serienproduktion.

100 Jahre Webasto

Am Hauptsitz Stockdorf feiert Webasto anlässlich seines hundertsten Geburtstags ein großes Fest.

Smartes Cabrio-Dach

Attraktives, kleines und modernes Automobil: Das erste Cabrio-Dach von Webasto ist eines der modernsten seiner Zeit. Es kann während der Fahrt geöffnet und geschlossen werden – wie ein Schiebedach.

Veränderungen auf der Führungsebene

Franz-Josef Kortüm wird Vorstandsvorsitzender bei Webasto und übernimmt den Vorsitz von Prof. Rudi Noppen, der seit 1992 als erster familienfremder Manager das Unternehmen operativ geführt hatte. Werner Baier war bereits 1995 vom Vorstand in den Aufsichtsrat als Vorsitzender gewechselt.

Ein Glasdach für den Porsche Targa

Für den Porsche Targa baut Webasto 1995 ein gesamtes Dachmodul, das komplett aus Glas besteht. Das Dach lässt sich stufenlos nach hinten öffnen.

Die Milliardengrenze

Webasto weist erstmals einen Umsatz von über einer Milliarde DM aus.

Neubrandenburg - Neue Perspektive

Inmitten einer schwierigen wirtschaftlichen Lage errichtet Webasto in Neubrandenburg eine neue Produktionsstätte. Damit wandelt sich der ehemals Volkseigene Betrieb Sirokko zu einem modernen Werk für Standheizungen.

Solar auf dem Dach

Webasto entwickelt für den Audi A80 Coupé das erste Schiebedach aus monokristallinen Solarzellen. Die dort erzeugte Energie genügt um die Lüftung zu betreiben. 

Auf Wachstumskurs

Nach Utting entsteht in Schierling bei Regensburg das dritte deutsche Webasto Werk. Vor allem Schiebedächer für Ford und BMW werden in dem neuen Werk gebaut.

Japan - ein neuer Markt entsteht

Mit der Gründung des Joint-Venture Daikyo in Japan steigt Webasto frühzeitig in den asiatischen Markt ein. Seitdem produziert Webasto vor Ort Dachsysteme für japanische Autohersteller. 1999 übernimmt Webasto die restlichen Anteile.

Zeit für Reformen

Werner Baier wird Geschäftsführer. Unter seiner Leitung werden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Unter anderem wird Webasto in die Bereiche Dach und Thermo aufgeteilt.  

Das Glasdach beginnt seine Erfolgsgeschichte

Im Ford Fiesta sorgt das erste Glasdach für Licht und großzügiges Raumgefühl. Es lässt sich zwar noch nicht schieben, dafür lässt es sich hinten ausstellen. Nur fünf Jahre später  wird das erste Schiebehebedach aus Glas serienmäßig eingebaut.

Webasto goes USA

1974 expandiert Webasto in die USA und gründet im Rahmen eines Joint-Venture die Webasto Sunroof Inc. in Detroit. Im Jahr 2000 wird Webasto sämtliche Unternehmensanteile übernehmen.

Das Stahlschiebedach

Das größte jemals von Webasto gebaute Stahlschiebedach ziert den im September 1963 auf der IAA vorgestellten Mercedes 600. Ab diesem Zeitpunkt kann in jedes Mercedes Modell ein Webasto Stahlschiebedach eingebaut werden.

Zu jeder Zeit ein warmes Auto

Wärme im Porsche 356: Mit dem Zuheizer P10 unterstützt Webasto den Motor beim Heizen. 

Pionierarbeit

Webasto liefert das erste Stahlschiebedach an Daimler-Benz – zunächst für die Typen 180 bis 220 sowie die 300er Sonderklasse („Adenauer“).

Ende der Fahrradteile-Produktion

Das Kerngeschäft mit Fahrradteilen wird in der Nachkriegszeit schnell unrentabel und muss 1955 ganz aufgegeben werden. Fortan konzentriert sich Webasto auf Zulieferteile für Motorräder und den schnell wachsenden PKW-Markt.

Mehr als heiße Luft

Bereits 1936 unterhielten sich Robert von Linde und Walter Baier auf der IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) erstmals über eine motorunabhängige Heizung, die jedoch wegen des Krieges vorerst nicht entwickelt wurde. 1952 kommt sie schließlich als "Modell 65" für Omnibusse auf den Markt.

Die Kriegsjahre 1939 -1945

Während der Kriegsjahre beliefert Webasto Daimler-Benz mit Abgasheizungen für LKW sowie BMW mit Aluminiumblechteilen zur Abdeckung von Flugmotoren. Webasto beschäftigt während dieser Zeit 137 zugewiesene Zwangsarbeiter. Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen Anfang 2000 an der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft zur Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern beteiligt.

Erstes Serienfaltdach

Das erste Serienfaltdach von Webasto wird in den "Panorama-Bus" eingebaut. Im Anschluss startet die serienmäßige Produktion für PKW. Ab sofort wird das Faltdach bei Daimler-Benz in den Mercedes 170 V eingebaut.

Webasto heizt ein

Wilhelm Baier konstruiert die „Auto-Frischluftheizung“ für wassergekühlte Motoren. Die „Flüstertüte“ nutzt das Prinzip eines Wärmetauschers.

Auf vier Rädern

1932 entwickelt Wilhelm Baier das sogenannte "Baier Faltdach". Durch das erste faltbare Stoffdach von Webasto, kann ab Mitte der dreißiger Jahre jedes Auto zur Sonnen-Limousine umgerüstet werden. Außerdem werden in der Blechbiegewerkstatt ab 1932 Blechtafeln mit einer 400-Tonnen-Presse verformt.

Auf zwei Rädern

In den 1920er Jahren ist das Fahrrad ein beliebtes Verkehrsmittel, die Zweiradindustrie boomt. Webasto spezialisiert sich auf Fahrradteile, wie Schutzbleche, Kettenschützer, Gepäckträger und Streben.

Drei Generationen Familie Baier

1917 übergibt Wilhelm Baier seinen Söhnen die Unternehmensführung. Sie leiten Webasto bis 1956 und übergeben dann die Nachfolge an Walter Baier.

Sämaschinen

Neben Fahrradteilen, Kohlelöffeln und anderen metallischen Teilen gehören Sämaschinen ab 1914 zum Produktportfolio von Webasto.

Umzug nach Stockdorf

Im Jahre 1908 zieht die Fabrik für Stanzteile, Drahtbügel und Kleinteile für den Haushalt von Esslingen nach Stockdorf. Der Firmengründer Wilhelm Baier Senior setzt den neuen Firmennamen Webasto aus seinen Initialen und dem Ortsnamen Stockdorf zusammen. Die Maschinen werden jetzt mit der Wasserkraft der Würm angetrieben.

Gründung

Im Alter von 55 Jahren gründet Wilhelm Baier das Unternehmen mit dem Namen: „Esslinger Draht und Eisenwarenfabrik Wilhelm Baier, Esslingen/Neckar“.